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Foto: Ein Baby schaut über die Schulter eines Rotkreuzhelfers
Foto: S.Trappe / DRK

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Kindertagesstätten

Ziel unserer Arbeit ist es, mit Menschlichkeit die sozialen Kompetenzen sowie die geistigen und körperlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder zu fördern.

Soziale Kompetenzen sind die Eigenschaften, welche die Kinder für das Leben in der Gemeinschaft befähigen. Dazu gehören Selbständigkeit, Selbstbewusstsein, Verantwortungsbereitschaft, Toleranz und Akzeptanz gegenüber anderen Menschen, Kulturen und Lebensweisen. Wir ermöglichen den Kindern, sich für seinen nächsten Lebensabschnitt umfassendes Wissen und Können anzueignen.

So arbeiten wir

Spielend lernen – Das Spiel

In unseren Kindertagesstätten ist das Spiel die Haupttätigkeit ihres Kindes. Im Spiel lernt das Kind, entwickelt seine Persönlichkeit und setzt sich mit seiner Umwelt auseinander. Wir geben ihm ausreichend Spielzeit und stellen verschiedene Materialien und Orte zur Verfügung. Wir regen das Spiel der Kinder untereinander an und beteiligen uns.

Miteinander reden – Die Kommunikation und Mitbestimmung

Im gesamten Tagesablauf fördern wir die Sprachentwicklung und Mitbestimmung der Kinder. Wir sprechen mit dem Kind, lassen es ausreden, gehen auf seine Fragen ein und hören ihm zu. Im Alltag schaffen wir Situationen, in denen wir ins Gespräch kommen, besonders im Spiel, im Kinderkreis, in der Projektarbeit, bei den Mahlzeiten, beim Erzählen von Geschichten und beim Singen.

Groß und Klein gemeinsam – Die teiloffene Arbeit

Die Kinder werden von uns in einer festen Bezugsgruppe betreut. Zusätzlich schaffen wir gruppenübergreifende Situationen. In diesen können sich die Kinder weitere Spielpartner, Bezugspersonen und Räume aussuchen.

Die Welt entdecken – Die Projektarbeit

Die Kinder haben viele Fragen, Ideen und Interessen. Diese werden von uns beobachtet und im Rahmen der Projektarbeit aufgegriffen. Gemeinsam mit den Kindern planen wir Aktivitäten über einen längeren Zeitraum. Durch die Projektarbeit ermöglichen wir den Kindern zielgerichtet und umfassend zu lernen.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Schatzkiste der Eltern
  • Sie sind das „Zuhause“ und kennen ihr Kind von Geburt an.
  • Sie begleiten ihr Kind ein Leben lang und leben mit ihm Familienrituale.
  • Sie sind der Experte für ihr Kind.
Schatzkiste der Erzieher
  • Wir sind ausgebildet, um die Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten und ermöglichen den Umgang mit Gleichaltrigen.
  • Wir erleben wie unterschiedlich sich Kinder entwickeln und sehen sie mit anderen Augen.
  • Wir können uns mit Kollegen austauschen und Rat sowie Unterstützung finden.
  • Unsere gesamte Arbeit ist auf die Entwicklung und Förderung der Kinder ausgerichtet.
Wir sind Partner zum Wohl der Kinder
  • Wir bieten Elternabende und -nachmittage an und sprechen mit den Eltern über die Entwicklung der Kinder.
  • Wir informieren sie mit Aushängen, Ausstellungen, Elternbriefen und Gesprächen und feiern gemeinsam Feste.
  • Wir sprechen mit den Eltern über die Entwicklung der Kinder.

Projekte

„Kleine Helfer“ und „Junge Sanitäter“

Das Projekt soll die sozialen Kompetenzen der Kinder, insbesondere deren Verantwortungsbereitschaft und Gemeinschaftsfähigkeit, fördern. Es soll die Bereitschaft bei den Kindern erhalten und gefördert werden, anderen Kindern in Notsituationen zu helfen. Im Projekt soll erstes Wissen darüber vermittelt werden, wie man anderen Menschen helfen kann.

Inhalt des Projektes sind

Erste Hilfe Prävention Das Deutsche Rote Kreuz
  • Beruhigen und Trösten
  • Notruf
  • Verhalten am Unfallort
  • Verbände, Wundversorgung
  • Gefahren erkennen und Unfälle vermeiden
  • gesunde Ernährung
  • Sauberkeit und Hygiene
  • Der eigene Körper
  • Was „DRK“ bedeutet
  • Das Rotkreuzzeichen
  • Wer Henry Dunant war
  • internationale und nationale Hilfen

Das Projekt wird in allen Kindertagesstätten des DRK-Kreisverbandes realisiert. Gruppenleiter sind pädagogische Mitarbeiter, denen die Vermittlung dieses Wissens besonders am Herzen liegt. Regelmäßige Erfahrungsaustausche und Kontakte der Mitarbeiter sichern die inhaltliche und pädagogische Entwicklung des Projektes, welches überwiegend mit den Kindern im Vorschuljahr, aber auch den Hortkindern durchgeführt wird.

Das Projekt wird jährlich mit einem „Tag der kleine Helfer“ abgeschlossen, an dem die Kinder zeigen können, was sie gelernt haben.

 

 

 

"Wassergewöhnung" und "Schwimmlager"

Nach Angaben des Deutschen Schwimm-Verbands Anfang 2013 liegt bei Kindern unter 14 Jahren der Prozentsatz der Nichtschwimmer inzwischen bei erschreckenden 33,9 Prozent.

Die Kinder erlernen das Schwimmen durch die Aktivitäten der Eltern und den Schwimmunterricht in der Grundschule. Mit den Programmen "Wassergewöhnung" für Vorschüler und "Schwimmlager" für Hortkinder tragen wir ergänzend dazu bei, dass die Kinder aus unseren Kindertagesstätten am Ende der Grundschulzeit schwimmen können (Seepferdchen).

Bei der Wassergewöhnung und im Schwimmlager können die Kinder Erfahrungen im Wasser in vertrauter Umgebung mit anderen Kindern und der Erzieher sammeln. Ein sicherer Rahmen ist durch die zum Rettungsschwimmer ausgebildeten Erzieherinnen gegeben. Im Schwimmlager erhalten die Kinder Unterricht und Hilfe durch Schwimmlehrer/Ausbilder der Wasserwacht oder durch ausgebildete Rettungsschwimmer der Wasserwacht.

Dass Kinder schwimmen können ist wichtig, denn

  • es kann Unfälle vermeiden und Leben retten. Schwimmen ist Voraussetzung für einen sicheren Aufenthalt im Wasser. Kinder erlernen die Badregeln und wissen damit um das richtige Verhalten im Wasser.
  • ihr Selbstvertrauen und -bewusstsein wird gefördert.
  • der Gleichgewichts- und Orientierungssinn wird gefördert, die Muskulatur und Ausdauer trainiert. Bewegung im Wasser hat positive Auswirkungen auf die Körperhaltung.