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DRK-Pflegedienst

Anja Lottes
Altgeringswalder Str. 4
09326 Geringswalde

Telefon: 037382 / 12103
pflegedienst[at]drk-rochlitz[dot]de

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Foto: Ein Baby schaut über die Schulter eines Rotkreuzhelfers
Foto: S.Trappe / DRK

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Wo ist man versichert?

Foto: A. Zelck / DRK

Von der Beantragung der Pflegestufe bis zum Bescheid durch die Pflegekasse müssen einige organisatorische Dinge geklärt werden.

Wir unterstützen Sie dabei!

Die meisten Krankenversicherten sind auch bei ihrer Krankenkasse pflegeversichert. Der Pflegeantrag muss also bei der Pflegekasse der eigenen Krankenversicherung gestellt werden. Anders sieht es aus, wenn die Versicherten eine private Pflegeversicherung abgeschlossen haben. In diesem Fall muss dort der Antrag gestellt werden.

Wer gilt als pflegebedürftig?

Als pflegebedürftig gelten Menschen, die auf ständige Hilfe bei regelmäßig wiederkehrenden Aktivitäten des täglichen Lebens angewiesen sind.  

Dazu gehört Hilfe:

  • bei der Körperpflege
  • bei der Ernährung
  • bei der Mobilität
  • beim Gehen und Stehen
  • bei der hauswirtschaftlichen Versorgung

Bei der Einstufung in eine Pflegestufe werden vor allem Zeiten anerkannt, die sich auf Tätigkeiten der Grundpflege, wie Körperpflege, Toilettengänge und Nahrungsaufnahme beziehen. Darüber hinaus wird aber auch Zeit für hauswirtschaftliche Hilfe anerkannt.

Wie stellt man den Antrag?

Foto: D. Ende / DRK

Der Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung kann formlos und sogar telefonisch gestellt werden.

Im Anschluss schickt die Pflegekasse oder die private Pflegeversicherung ein Antragsformular. Wer den Antrag stellt, muss sich überlegen, ob Sachleistungen, Geldleistungen oder eine Kombination aus beidem gewünscht sind.

Sachleistungen

Bei Sachleistungen übernimmt ein ambulanter Pflegedienst die Pflege. Er rechnet die Leistungen zum Höchstbetrag der jeweiligen Pflegestufe direkt mit der Pflegekasse ab.

Geldleistungen

Stattdessen kann der Pflegebedürftige auch selbst Pflegegeld beziehen. Der oder die Betroffene übernimmt damit selbst die Verantwortung für eine ausreichende Pflege. Das Geld wird von der Pflegekasse direkt an die pflegebedürftige Person überwiesen.

Wie beurteilt man die Pflegebedürftigkeit?

Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) kommt circa drei bis fünf Wochen nach Antragsstellung zu den Betroffenen nach Hause und erstellt ein Gutachten. Bei der Begutachtung werden aus Kostengründen nur gesetzlich festgelegte Leistungen des täglichen Lebens berücksichtigt. Pflegende Angehörige und Betroffene sollten sich auf den Besuch des Gutachters gut vorbereiten und gegebenenfalls ein Pflegetagebuch führen. Darin gilt es festzuhalten, wie viel Zeit für welche Leistungen täglich aufgewandt werden muss.

Unser Pflegedienst unterstützt sie dabei! Wir bereiten mit ihnen gemeinsam die Begutachtung intensiv vor. Auch ist ein Mitarbeiter unseres Pflegedienstes bei der Begutachtung anwesend.

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